Seit Januar 2025 entsteht im Zuschlagstofflager für die Zementmühlen eine neue Trennwand, die eine optimierte Lagerung ermöglicht. Foto 1 zeigt die ursprüngliche Lagerbox mit einem Fassungsvermögen von 2000 t. Durch die Unterteilung dieser Box wird zusätzlicher Platz für den schwarzen Hüttensand geschaffen. Da schwarzer Hüttensand derzeit weder genormt noch bauaufsichtlich zugelassen ist und um die hohe Qualität der eingesetzten Materialien sicherzustellen, wird eine Vermischung mit anderen Zuschlagstoffen wie Hüttensand oder Sulfatträgern, z.B. natürlichem Gips, gezielt vermieden. Auf Foto 2 sieht man den bereits betonierten unteren Bereich der neuen Zwischenwand sowie die Schalung, die oben aufgesetzt wird und in der dann die neue Betonlage eingebaut wird.
Die fertiggestellte Zwischenwand der neuen kleineren Box für die Lagerung des schwarzen Hüttensandes ist auf Foto 3 zu sehen.
Bei WAGEOS2SHS handelt es sich um ein Forschungsvorhaben im Verbund aus Partnern der Stahl- und Zementindustrie, die neue Wege für die nachhaltige Verwendung von Elektroofenschlacke planen. Ziel ist die Herstellung mehrerer hundert Tonnen eines recycelten und CO2-armen Zement-Bindemittels.


Foto 1: 2000 t Box im Zwischenlager, in die die Zwischenwand für das Lager des schwarzen Hüttensandes eingezogen wird

Foto 2: Blick auf die Baustelle mit dem unten bereits betonierten Bereich der neuen Zwischenwand und der Schalung des aktuellen Betonierabschnittes.

Foto 3: Fertiges Zwischenlager für die Box „Schwarzer Hüttensand“

